Im Zug nach Bern las ich eben im Landboten, dass der Verein
„Winterthur: agil-mobil" eine Aussage von mir bedauert, wonach "Winterthur zu einer Abkehr von den Strassenträumen kommen und stattdessen noch vermehrt Investitionen in den öffentlichen Verkehr tätigen müsse". Ich gehe davon aus, dass sie sich auf die
Landbote-Berichterstattung zur
SP-Medienkonferenz vom 16. Oktober bezieht.
Rechtsbürgerlichen Kreise um „agil-mobil" (FDP, SVP, Wirtschaftsverbände etc.) sehen in mir offensichtlich den ernsthaftesten Konkurrenten, der sich gegen ihre einseitige Strassen- und Betonpolitik und für eine realitätsbezogene, pragmatische Verkehrspolitik einsetzt. Und im Falle einer Wahl in den Stadtrat am 7. März mit der erwiesenermassen notwendigen Verlagerung des Mehrverkehrs Richtung ÖV, Fuss- und Veloverkehr ernst macht. Deshalb versuchen mich rechtsbürgerliche Kreise in eine extreme und ideologische Ecke zu stellen. Eine Strategie, die sie wohl im Wahlkampf gegen mich noch verstärken werden. Und bei jedem, der mich kennt und die
lokale Politik in den letzten 15 Jahren verfolgt hat, Unverständnis und Kopfschütteln auslösen dürfte.
Da ich an Fakten und Sachpolitik und nicht an Unterstellungen interessiert bin, habe ich dem Präsidenten von „agil-mobil",
Daniel Oswald (genau, gleichzeitig der
Präsident der SVP und Stadtratskandidat) eben ein Mail geschickt und ihn aufgefordert, mir die vollständige Medienmitteilung zuzustellen. Denn die findet sich bis jetzt nicht auf der Vereins-Website. Der Verein scheint nicht ganz so agil-mobil zu sein, wie es sein Name verspricht...