Eine Stadt für alle

Winterthur ist eine urbane, innovative, kulturell vielfältige Stadt, in der unterschiedlichste Menschen gerne zusammenleben. Auch in finanziell schwierigen Zeiten konnten wir Angebote für ältere Menschen wie auch für Kinder und Jugendliche erhalten und bedarfsgerecht um- und ausbauen. Im Jahr 2017 etwa die mobile Jugendarbeit, die Strassensozialarbeit Subita oder das innovative Jugendinfo.

Und wir haben auf anstehende Herausforderungen reagiert: Mit der Fachstelle Extremismus und Gewaltprävention ist es in kurzer Zeit gelungen, auf vorbildliche Weise gesellschaftlichen Entwicklungen zu begegnen. Mit vereinten Kräften und teilweise mit Kreativität – etwa in der Kirche Rosenberg oder im Busdepot Deutweg – haben wir würdige Unterkunftsplätze geschaffen für Asylsuchende, die im Zuge der grössten Fluchtbewegung seit dem Zweiten Weltkrieg auch in die Schweiz gelangen.

Wir gehen die Herausforderung und Verantwortung an, die ankommenden Menschen in unsere Gesellschaft zu integrieren und ein gutes Zusammenleben zu entwickeln. Viele Menschen engagieren sich in Winterthur in Begleitgruppen, Begegnungs- und Integrationsangeboten. Darauf bin ich als Sozialvorsteher stolz.

Es bleibt aber noch vieles zu tun, und ich möchte auch in Zukunft meinen Beitrag an eine Stadt für alle leisten.

«Der Schnelldenker»

«Nicolas Galladé (SP) denkt und spricht mit Tempo. Mit acht Amtsjahren ist er im Stadtrat ein Routinier», kündigte der Landbote am 8. Januar auf der Titelseite sein Wahlporträt vom 8. Januar 2018 an.

Die Zeitung fasste zusammen: «Flüchtlingswelle, KESB-Debatte und radikalisierte Jugendliche: Das Sozialdepartement unter Nicolas Galladé hatte einige der heissesten Eisen der letzten Legislatur. Der Chef behielt einen kühlen Kopf.»

Und SVP-Präsidenten Simon Büchi meinte: «Von allen Stadträten versucht er am klarsten, seine politischen Ideen zu verwirklichen. Diese Ideen widerstreben mir zwar oft, doch er schafft es, sie überzeugend und fundiert darzulegen».

Kulturstadt Winterthur ...

... bedeutet für mich: Musikfestwochen auf der Steinberggasse, Hukedicht im Gaswerk, «Die wo nid chönd Tschutte» im Salzhaus, auf Radio Stadtfilter – und manchmal leider auch auf der Schützenwiese. Das war meine Vorstellung, bevor es 100 Sekunden «Auf einen Kurzen» ging. Die Kulturlobby Winterthur löcherte die Kandidierenden für Stadtrat und Gemeinderat. Schau doch rein!

Für alle statt für wenige

Seit 2010 bin ich Sozialvorsteher im Winterthurer Stadtrat. Schon als Kind verteilte ich mit meiner Schwester und anderen Kindern handgeschriebene Blätter im Quartier und sammelte Spenden für die Dritte Welt und Naturschutzprojekte. Und wir redeten mit den Menschen in der Nachbarschaft, wenn uns etwas störte.

Meine Überzeugung ist dieselbe geblieben: Wir alle tragen die Verantwortung dafür, dass alle einen Platz haben in einer gerechten Gesellschaft. Dass alle mitreden und selbstbestimmt leben können. Unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Einkommen oder sexueller Orientierung. Darum bin ich seit 25 Jahren Sozialdemokrat.

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